Vita


Der palästinensische Autor, Saleh Srouji, wurde in Nazareth geboren.

Die Schulausbildung schloss er in seiner Heimatstadt mit dem Abitur ab.

1981 kam er als Tourist nach Deutschland und schon bald stand sein Entschluss fest zu bleiben.

Daraufhin besuchte er einen Deutsch-Sprachkurs in Bochum.

Von 1982 – 1988 studierte er an der Universität Bamberg Amerikanistik, Anglistik und Völkerkunde.

Seine Promotion absolvierte er in Arabistik und Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin bei Prof. Dr. Angelika Neuwirth.

1993 erschien seine erstes Buch unter dem Titel: „Emil Habibi – Ein arabischer Literat in Israel: Die Suche des Palästinensers nach dem Selbst...“

An der Universität Bamberg unterrichtete er für einige Jahre Arabisch und Hebräisch und war darüber hinaus als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig.

Von 1995 bis 1998 war er Projektleiter des Forschungsvorhabens „Das Fremde und das Eigene – Entstehung und Interaktion von Fremd- und Feindbilder zwischen Juden und Palästinensern...“.

Die Forschungsergebnisse wurden in dem von Ulrike Bechmann und Ottmar Fuchs herausgegebenen Buch „Von Nazareth bis Bethlehem: Hoffnung und Klage“ im Jahr 2002 veröffentlicht.

Er veröffentlichte verschiedene Aufsätze in arabischer und deutscher Sprache zu Themen wie „Arabische und palästinensische Literatur“, „Vorurteile, Fremd- und Feindbilder zwischen Juden und Arabern“, „Minderheitenliteratur“ u.a.

Bundesweit hält er seit vielen Jahren Vorträge über Themen wie „Der Palästinakonflikt“, „Europa und der Nahe Osten“, „palästinensische Literatur“, „Das Bild des Islam in den westlichen Medien“ und „Sterbe- und Trauerkultur im Islam“; ebenso veranstaltete er in vielen deutschen Städten poetische Lesungen.

Seit 2003 lebt er mit seiner Familie in Hollfeld und ist als freiberuflicher Autor, Übersetzer und Journalist tätig. Darüber hinaus unterrichtet er Arabisch an der Universität Bayreuth, sowie Arabisch, Hebräisch und Deutsch als Fremdsprache an verschiedenen Volkshochschulen im  Raum Oberfranken.